Unsere aktuellen News nachfolgend:

Veröffentlicht: 01-12-2016

Viele Änderungen am Teilhabegesetz
Arbeit und Soziales/Ausschuss

Berlin: (hib/CHE) Der Ausschuss für Arbeit und Soziales hat am Mittwochvormittag dem Gesetzentwurf (18/9522) der Bundesregierung für ein Bundesteilhabegesetz (BTHG) in geänderter Fassung zugestimmt. Die Fraktion Die Linke stimmte gegen den Entwurf, Bündnis 90/Die Grünen enthielt sich. Die Koalitionsfraktionen hatten zuvor einen 68 Änderungen umfassenden Änderungsantrag vorgelegt, in dem sie in vielen Punkten auf die deutliche Kritik von Verbänden reagierte.

Schwerpunkt des Gesetzes ist die Neufassung des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen. Die Eingliederungshilfe soll aus dem "Fürsorgesystem" der Sozialhilfe herausgeführt und das SGB IX zu einem Leistungsgesetz aufgewertet werden. Fachleistungen werden künftig klar von den Leistungen zum Lebensunterhalt getrennt. Mit der Erhöhung der Vermögensfreibeträge und der Befreiung der Ehe- und Lebenspartner aus der Finanzierungspflicht soll es außerdem künftig möglich sein, deutlich mehr vom eigenen Einkommen zu behalten.

Mit einem Budget für Arbeit soll zudem die Teilhabe am Arbeitsleben gestärkt werden. Erstmals klargestellt wird, dass die Teilhabe an Bildung eine eigene Reha-Leistung ist. Damit werden Assistenzleistungen für höhere Studienabschlüsse wie ein Masterstudium oder in bestimmten Fällen eine Promotion ermöglicht.

Gestrichen wurde die umstrittene 5-zu-9-Regelung. Diese sah vor, dass Betroffene in fünf von neun Lebensbereichen eingeschränkt sein müssen, um Leistungen der Eingliederungshilfe zu erhalten. Auch in Bezug auf die Schnittstelle von Eingliederungshilfe und Pflegeversicherung gab es eine wesentliche Änderung: Der Vorrang von Pflegedienstleistungen gegenüber Leistungen der Eingliederungshilfe wurde aus dem Gesetz herausgenommen. Es bleibt damit bei der jetzigen Regelung der Gleichrangigkeit beider Leistungen. Festgelegt wurde auch, dass es im Bereich der persönlichen Assistenz kein "Poolen" von Leistungen geben soll, wenn davon die ganz persönliche Lebensführung innerhalb der Wohnung betroffen ist. Über eine Verordnung zum Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (Sozialhilfe) wird zudem geregelt, dass der Vermögensfreibetrag von Leistungsbeziehern des SGB XII von 2.600 auf 5.000 Euro angehoben wird. Davon sollen Menschen mit Behinderungen profitieren, die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen können. Grundsätzlich gilt diese Regelung jedoch für alle Bezieher von Leistungen nach dem SGB XII.

Die Grünen kritisierten die Beschränkung auf den Wohnbereich, während es bei Freizeitaktivitäten außerhalb der Wohnung immer noch zu einem "Zwangspoolen" kommen könne. Die Linke äußerte ebenfalls Zweifel, weil das Prinzip der unabhängigen Lebensführung durch unklare Formulierungen im Gesetz nicht ausreichend geschützt werde. Union und SPD zeigten sich zufrieden, dass nach den langen und umfangreichen Beratungen die Eingliederungshilfe nun in ein "modernes Sozialhilferecht" überführt werden und die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention umgesetzt werden konnten.

Quelle: hib - heute im bundestag


Veröffentlicht: 29-11-2016

Änderungen in der Sozialen Pflegeversicherung ab 1.1.2017

Mit dem 1.1.2017 treten zahlreiche Änderungen in der Sozialen Pflegeversicherung in Kraft, die für alle, die bereits eine Pflegestufe haben, Verbesserungen mit sich bringen. Wir haben die wichtigsten Punkte in der Anlage aufgeführt. Sie können diese hier aufrufen: Pflegeversicherung


 

Veröffentlicht: 29-11-2016

Expertengespräch zu sportorientierten Kompaktworkshops (SpoKS) in Wiesbaden

Die Schirmherrin der DMSG Hessen,Frau Astrid Wallmann, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

des Expertengespräches, das am Montag, 28.11., im Rathaus Wiesbaden stattfand. Auf dem Podium saßen Prof. Dr. Christian T. Haas (Hochschule Fresenius), Christina Lutz (Hochschule Fresenius), Dr. Eva Koch (Gemeinnützige Hertie-Stiftung), Barbara Sellmann (DMSG Rheinland-Pfalz) und Andreas Beseler ("Besi and Friends").

Bewegung tut gut – auch bei Multiple Sklerose: Aus wissenschaftlicher Sicht ist heute erwiesen, dass sich regelmäßiges sportliches Training positiv auf die Krankheit MS auswirkt und Symptome abmildern kann. Es führt zu positiven Effekten im Hinblick auf neurobiologische Prozesse, körperliche Leistungsfähigkeit und erhöht damit auch die Lebensqualität.

Gemeinsam mit der Hochschule Fresenius führt die DMSG Saar die Workshops bereits seit dem Jahr 2010 durch. Auch im kommenden Jahr wird wieder ein SPOKS-Workshop angeboten. Bitte achten Sie auf die Terminankündigung ab Januar 2017.

Wir danken der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung für die Förderung im Rahmen des Programmes mitMiSsion.


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Veröffentlicht: 08-11-2016

Ursula Schmidt erhält Goldene Ehrennadel der DMSG

Für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft in der DMSG, ihre vielen Jahre als Leiterin der Selbsthilfegruppe Spiesen-Elversberg-Heiligenwald und ihre Funktion als Betroffenenberaterin für Angehörige erhielt Frau Ursula Schmidt aus Heiligenwald die Ehrennadel in Gold des DMSG-Bundesverbandes verliehen.

Die Ehrung übernahm Bundespräsident a.D. Christian Wulff. In seiner Laudatio führte er u.a. aus:

1989 kam Ursula Schmidt, die aus einer kinderreichen Familie stammt und sehr gut weiß, nach welchen Gesetzen große Familien funktionieren, mit ihrem an MS erkrankten Ehemann zur DMSG-Familie Saar. Zunächst ermöglichte sie ihrem Mann die Teilnahme an Veranstaltungen Seminaren, dann wurde sie persönlich aktiv, nahm an Angehörigenseminaren teil, wurde Betroffenenberaterin und schließlich Leiterin der Gruppe Spiesen-Elversberg-Heiligenwald. Bis 2015 organisierte sie ein abwechslungsreiches Gruppenleben unter anderem mit herrlichen Ausflügen an den Starnberger See, in die Eifel und ins Neckartal.


 

Veröffentlicht: 08-11-2016

Julia Reichert aus Merzig ist Saarlands Beste im September

Herzlichen Glückwunsch an Julia Reichert aus Merzig. Die SZ-Leser haben sie im Monat September zu Saarlands Besten gewählt.

Julia Reichert engagiert sich seit vielen Jahren für die DMSG Saar. Sie ist Mutter von drei Kindern und berät vor allem junge, an MS erkrankte Frauen zum Thema Kinderwunsch und Schwangerschaft.

Nach ihrer Diagnose 2005 musste die gebürtige St. Ingerbertin bald schon ihre Arbeit als Krankenschwester aufgeben. Sie gründete mit anderen Betroffenen zusammen die Gruppe "Stock'n roll" in St. Ingbert, der sie auch heute noch angehört. Sie hat bei einigen DMSG-Veranstaltungen, wie z.B. dem Welt-MS-Tag in Saarbrücken bzw. St. Wendel, über Erfahrungen als junge Mutter berichtet.

Im Oktober wurde sie auf Vorschlag der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer als "engagierte Frau" von Bundespräsident Joachim Gauck in Berlin mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet.


Veröffentlicht: 24-10-2016

Auffrischungskurs Sport bei MS in Braunshausen

Am vergangenen Wochenende fand der erste Auffrischungskurs für alle bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der von der DMSG Saar durchgeführten Seminare Sport bei MS statt. Die Teilnehmer konnten von ihren Erfahrungen berichten und unter Anleitung von Chrstina Lutz und Dr. Stephanie Kersten ihre Trainingseinheiten kontrolliert üben. Damit war auch die Gelegenheit gegeben, Unsicherheiten bei den Einheiten anzusprechen, zu zeigen und unter Anleitung wiederholt auszuführen.

Die DMSG Saar plant jährliche Wiederholungskurse für alle bisherigen Teilnehmer anzubieten.

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Veröffentlicht: 29-03-2016

Interview zum Thema Selbstbestimmung 

Geschäftsführer Herbert Temmes in NRW-Magazin

Herbert Temmes, Geschäftsführer der DMSG Saar, stand dem MS-Magazin des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen Rede und Antwort zu den Themen "Selbstbestimmung" und "selbstbestimmtes Wohnen" und formulierte auch einige Wünsche für die Zukunft der Arbeit der DMSG.

"Selbstbestimmung" ist einer der zentralen Begriffe des diesjährigen Mottos des Welt-MS-Tages. International wird auch "Unabhängigkeit" genutzt.

Veranstaltungen zum Welt-MS-Tag finden im Saarland am 25. Mai im Kardinal-Wendel-Haus in Homburg/Saar statt.

Download: MS-Magazin116_Vorbildlich.pdf


Veröffentlicht: 12-01-2016

Neue Servicestelle startet am 23.1.2016

Vermittlung von Facharztterminen über Zentrale

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Die Kassenärztliche Vereinigung des Saarlandes teilt mit,

dass die neue Servicestelle am 23.1. ihren Dienst aufnimmt.

Näheres nachfolgen:

Hintergrundinformationen:

Wann kann ein Termin über die Terminservicestelle vereinbart werden?

Die Terminservicestelle ist ein Patientenservice, der einen Facharzttermin vermitteln kann, falls dies mit Hilfe des überweisenden Arztes oder in Eigeninitiative nicht gelungen ist.

Wer hat Anspruch auf die Vermittlung eines Facharzttermins über die Terminservicestelle?

Grundsätzlich gilt der Vermittlungsanspruch für alle Facharzttermine. Patienten müssen über eine Überweisung zu einer fachärztlichen Behandlung verfügen (diese wird von der Terminservicestelle abgefragt). Lediglich für die Vermittlung von Terminen bei Augenärzten und Gynäkologen benötigen sie keine Überweisung.

Ausgenommen von der Vermittlungspflicht ist derzeit nur die psychotherapeutische Versorgung. Der Vermittlungsanspruch gilt auch für verschiebbare Routineuntersuchungen, Bagatellerkrankungen und vergleichbare Fälle. Hier muss die Terminvermittlung „in einer angemessenen Frist“ erfolgen.

Können Wunschtermine bei Wunschärzten berücksichtigt werden?

Die Terminservicestelle  vermittelt einen Termin bei einem Facharzt, der der Terminservicestelle freie Termine gemeldet hat. Es besteht kein Anspruch auf einen Termin beim Wunscharzt. Die Terminservicestelle ist bemüht, einen für den Patienten passenden Termin zu finden, kann aber keine bevorzugten Zeiten berücksichtigen. Das Gesetz sieht vor, dass die zu vermittelnde Praxis in zumutbarer Entfernung liegen soll. Die Terminservicestelle wird nach Möglichkeit einen Termin in einer Praxis vermitteln, die in räumlicher Nähe des  Wohnortes des Patienten liegt.

Wie schnell erfolgt eine Terminvermittlung?

Die Terminservicestelle ist angehalten, innerhalb einer Woche einen Termin zu vermitteln, der innerhalb eines Zeitfensters von vier Wochen liegen soll.  Diese Frist gilt nicht für die Vermittlung von verschiebbaren Routineuntersuchungen oder bei Bagatellerkrankungen.

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Veröffentlicht: 10-01-2016

Chor sucht Interessenten

 

Die Chorproben unseres Chores Musica Splendida sind vierzehhntägich bis dreiwöchentlich und finden immer donnerstags statt.

Wer Interesse hat, kann sich gerne an die Geschäfts- und Beratungsstelle unter 0681-379100 wenden und den aktuellen Termin erfragen.